Kinderferienprogramm der Feuerwehr Dörzbach

12.08.2011

Am 12.08.2011 fand das Kinderferienprogramm der Feuerwehr Dörzbach statt. Mit 34 Kindern war das Ferienprogramm wieder einmal sehr gut besucht. Sogar eine Reporterin der Hohenloher Zeitung hatten wir zu besuch.

 

Hier nun ihr Bericht über das Kinderferienprogramm:

 

Brennend interessiert an der Feuerwehr

Von Julia Heyer

Dörzbach - Die Freiwillige Feuerwehr Dörzbach lud zum Ferienprogramm ein, und alle sind gekommen. Über 30 Kinder schwirren neugierig über das Gelände, schauen sich die vorbereiteten Stationen an und tauschen ihr Wissen aus. Viele waren schon öfters dabei und freuen sich auf ihr ganz persönliches Highlight.

"Auf das mit der Zange freue ich mich", erzählt Khanh Hung (11) aus Hohebach. Er hat seinen Cousin Bin Hoang (10) dabei, der für einen dreimonatigen Besuch aus Vietnam da ist. Bach Ngo (8), auch aus Hohebach, ist hingegen einfach "neugierig auf alles".

 

Wichtiges

Doch das wichtigste zuerst: Kommandant Norbert Hepp (44) aus Dörzbach erzählt den Kindern ein bisschen was über die Feuerwehr und erklärt, was wichtig ist, wobei er die Kinder immer wieder durch Fragen mit einbezieht.

Es wird zum Beispiel darüber geredet, was die Feuerwehr überhaupt macht. "Feuer löschen" hört man hier, und "Hilfe leisten" dort. Welche Teilorte und Abteilungen gehören denn zu Dörzbach und wie viele sind es? Auch das ist für die Kinder kein Problem. Die Notrufnummer 112 ist ebenfalls allen bekannt. Erst als es an die W-Fragen geht, kommen die Kinder etwas ins Stocken, und müssen lachen, als selbst Kommandant Hepp sie aus Versehen durcheinander bringt. Der gelernte Mechaniker ist seit 1979 dabei und erklärt den Kindern anschaulich, was es denn bedeutet, in der Freiwilligen Feuerwehr zu sein. Alle haben einen Beruf, denn die Feuerwehr sei eine ehrenamtliche Tätigkeit. Trotzdem müssen alle Mitglieder eine entsprechende Ausbildung durchlaufen.

Die interessierten Kinder erfahren auch, dass es bei der Feuerwehr Dörzbach insgesamt um die 160 Freiwillige gibt, darunter immer mehr Frauen. Bevor die Kinder dann in Gruppen eingeteilt werden und zu ihren Spielen dürfen, kündigt Kommandant Hepp die Fahrt im Feuerwehrauto als Abschluss an. Welches Auto den Kindern denn lieber wäre? Das Große oder das Kleine? "Das Große!"

 

Spiele

Die vier Stationen bestehen aus dem Wasserspritzen, dem Saugschlauchkuppeln und Wasserschlauchausrollen, einem Rundgang um das Feuerwehrauto, bei dem alles erklärt wird und einer Station, bei der die Kinder selbst einmal an den Spreizer und die Schere Hand anlegen dürfen. "Man merkt gar nicht, wie viel Druck das ist", meint Leon Volk (11) aus Dörzbach. "Das mit dem Schlauch fand ich gut, aber schwierig, weil er so schwer ist", erklärt Lisa Ludwig (9) und ihre Freundin Katja Kreidemeier (8), beide aus Dörzbach, strahlt und erzählt, dass sie einfach alles cool fände. "Ich freue mich aufs Autofahren und aufs Wasserspritzen." Das Feuerwehrauto wird auch bei Fabian Sirca (8) aus Hohebach das Highlight werden und Gina Müller (12) aus Dörzbach erzählt, dass "das Haus mit dem Loch am schwierigsten ist". Die Kinder sollen versuchen Wasser durch das Loch zu spritzen.

Als es dann zur Abschlussfahrt mit dem Feuerwehrauto losgeht, bleibt für die Kinder nur noch eine Frage offen: Wird Kommandant Hepp die Sirene anschalten?